Über mich

Mein Name ist Gabriele Zagler-Pech und ich lebe mit meiner Familie im wunderschönen Eichgraben in NÖ. 

Meine Co-Trainerin "ASTI"

Im Mai 2023 zog ein kleines Leonbergermädchen bei uns ein. Nach 3-wöchiger Eingewöhnungszeit begleitet sie mich - nachdem Silas in seinen wohlverdienten Ruhestand getreten war - täglich mit zur Arbeit und hat das Leben am Trainingsplatz von klein auf gelernt. So ist es mir gelungen sie in sehr kurzer Zeit zu einer verlässlichen Co-Trainerin auszubilden. Sie überzeugt mit ihrer ruhigen Präsenz und lässt sich durch nichts aus der Ruhe bringen. Bei fremden Hunden die sie aus Unsicherheit oder Frust anbellen, weicht sie zurück und gibt ihnen Raum, bei Welpen oder kleinwüchsigen Rassen macht sie sich auch klein und versucht dadurch nicht so respekteinflössend zu wirken. Mit ihrer Größe von fast 70cm Schulterhöhe und einem Gewicht von knapp 50kg kann das einen anderen Hund schon ein wenig einschüchtern ;-) Bei geeigneten Hunden dient sie auch als Spielpartnerin nach dem Training. 

Wie alles begann

Schon als 14 jährige besuchte ich regelmäßig das damalige Wiener Tierschutzhaus am Khleslplatz. Heute gar nicht mehr vorstellbar durfte ich hier, gegen Vorlage eines Ausweises, als Schülerin Hunde außerhalb des Tierheimes spazieren führen. 

Die prägendste Erfahrung aber durfte ich mit einem Hund aus unserer Nachbarschaft machen. Wir wohnten in Wien 23, noch sehr ländlich und in einem der Nachbarhäuser gab es einen Irish Setter Rüden Namens „Duffy“. Dieser dürfte wohl des Öfteren über seinen Zaun gesprungen sein und begleitete dann die Kinder der Nachbarschaft zur Schule. 

So sah auch ich ihn eines Nachmittags alleine herumstreunen, quer über die Straßen. In Sorge, dass ihn ein Auto erfassen könnte, griff ich an sein Halsband und wollte ihn aufhalten, was ihm aber gar nicht gefiel und er mir das mit einem kurzen Abwehrschnappen zu verstehen gab. Das hatte ich akzeptiert und mir fürs nächste Mal was anderes einfallen lassen. 

So verbrachte ich viele, viele Tage auf der Straße, bewaffnet mit Leckerlies, auf der Suche nach Duffy um ihn an mich zu gewöhnen, was mir auch aufgrund meiner Beharrlichkeit früher oder später gelang. Danach durfte ich ihn anfassen, streicheln, an einen Strick binden, denn Leine hatte ich keine, und mit ihm spazieren gehen. Ich verbrachte jede freie Minute mit diesem Hund und ich durfte ihn auch mit nach Hause bringen. Er wurde zu einem richtigen Familienmitglied. Mittlerweile wusste ich auch wo er wohnte und seine Besitzer waren gar nicht so glücklich darüber, dass er ihnen immer über den Zaun stiften ging. „Oft holte ich ihn auch von zu Hause ab.“ Zuerst ging ich am Haus vorbei um zu sehen ob er im Garten war und wenn dies der Fall war, brauchte ich nur mehr zu pfeifen und er sprang blitzschnell darüber und wir liefen beide so schnell wir konnten davon. Es war eine wunderschöne Zeit mit „meinem“ Duffy und wir hatten eine sehr enge Bindung zueinander. Oft holte er auch mich von zu Hause ab, indem er in unsere Wohnhausanlage lief, vor der Eingangstüre so lange wartete bis jemand kam um dann schnell hindurch zu schlüpfen. Meist waren es unsere Nachbarn die dann bei uns klingelten, weil ein Hund auf unserer Türmatte lag. Dann eines Tages sah ich ihn nicht mehr … nicht mehr auf der Straße, nicht mehr im Garten und so nahm ich irgendwann all meinen Mut zusammen und läutete bei den Besitzern. Angeblich mussten sie ihn aufgrund eines Gehirntumors einschläfern lassen … Ich konnte und wollte das gar nicht glauben… Nicht mein Duffy … 

Ich wusste, dass sobald ich 18 wurde und ausziehen durfte, ich mir sofort einen Hund kaufen würde. Dies hab ich dann auch so durchgezogen und 1987 adoptierte ich einen süßen kleinen weißen wuscheligen Mischlingsrüden den ich „Whiskey“ taufte. Alles was mir Duffy gelehrt hatte, konnte ich nun bei meinem eigenen Hund einbringen. Da aber nicht immer alles so gut klappte, empfahl mir einer meiner Bekannten doch mal in eine Hundeschule mit ihm zu gehen. So begann unsere Karriere. 

Als junge Hundeanfängerin hatte ich es mit meinem Jagdhund Mischlingsrüden nicht immer einfach, aber gemeinsam wuchsen wir zusammen und er wurde ein toller Begleiter, Sportkamerad und Tröster. Viele Turniere bestritten wir gemeinsam, manche sehr erfolgreich und manche weniger. Viele Pokale über gewonnene Turniere zierten lange mein Wohnzimmer. Da ich durch ihn viel Erfahrung sammeln durfte, stellte sich schnell heraus, dass ich wohl ein gutes „Händchen“ für Hunde hatte und so durfte ich auch recht bald meinen ersten Kurs in der Hundeschule leiten. 13 Jahre lang begleitete mich Whiskey durch eine sehr aufregende und turbulente Zeit in meinem Leben.  

Seit dem Jahr 1987 begleiten mich also nun Hunde durch mein Leben. Einige konnten leider aus familiären Umständen nicht für ihr ganzes Leben bei mir bleiben, aber blieben dennoch im Familien und Freundeskreis. Oft darf eben nicht nur das Herz entscheiden … Das Wohl des Hundes sollte immer im Vordergrund stehen. Bei jedem Hund lernte ich andere Dinge dazu, die mich zu dem Trainer werden ließen, der ich heute bin. 

Ich habe alle Trainingsmethoden miterlebt, die es so Ende der 80iger bis heute gibt. Es hat sich, zum Glück, viel verändert, aber nicht alles von früher war schlecht und nicht alles von heute ist gut! Es macht die Mischung aus, die Kunst den goldenen Mittelweg zu finden. Nicht alles ist für jeden Hund der richtige Weg und nicht jeder Weg ist für jeden Hund geeignet. Heute sollten wir wieder mehr versuchen auf unser Bauchgefühl zu vertrauen und manchmal auch den Hund so zu nehmen wie er ist, ein ganz spezielles, eigenes Individuum mit Schwächen und Stärken, aber ganz viel Liebe zu seinem Besitzer!

In Erinnerung an meinen ersten eigenen Hund "Whiskey"
(1987 - 1999)

Erfolge und Karriere

Sportliche Karriere:

1987 - 1999      Whiskey (Mischling) - Bgh1, Bgh2, Agi 1+2, BH 1+2, SSH 1+2

1999 - 2014      Conan (Collie) - braver Familienhund 

2006 - 2023    Shana (Schäfer) - BghA, BH, Bgh 1-3, OB Beginner, Rally OB Senior

2011 -  2024     Silas (Mischling) - BH und unverzichtbarer Co-Trainer 
2023 - jetzt      Asti (Leonberger) - Co-Trainerin

 

Trainer Karriere:

Seit 1988 in verschiedenen Ögv Ortsgruppen in Wien und Nö

1995 - 1998 Öhu Traiskirchen


Qualifikation

Ögv Kursleiter seit Dez. 2010 für Unterordnung

Ögv/Ökv Trainer seit Sept. 2017 für Welpen/JH und Unterordnung

Ökv Rally OB Trainer seit Juli 2018

Fort- und Weiterbildungen

 

2025
Workshop "Bewegungstraining/Repuls in Theorie und Praxis - Sandra Haslinger
Workshop "Grundlagen des erfolgreichen Hundetrainings" - Sabine Muschl

(Inhalt: Erziehung versus Ausbildung, Möglichkeiten und Fehler in der Kommunikation,
Aktivität Mensch-Hund / wieviel ist notwendig, Welche Bedürfnisse hat der Hund im Training, Warum macht der Hund das was er macht, Das richtige Timing) 
2024
"Jagdverhalten von Hunden und Training bei unerwünschtem Jagdverhalten" (online Vortrag) - Dr. Stephan Gronostay 

2022
Fortbildungsseminar für Rally-Obedience Trainer - neue Schilder - neue PO - Gerlinde Österreicher 

2021
Workshop "Ausdrucksverhalten beim Hund" - Mario Krainz 

2019

Lernen und Verhalten - Kynologs AG (Berlowits/Weidt) 

2018

„Welpenkurse–Sozialisation oder Traumatisierung?“ -  Dr. Celina del Amo 

 ÖGV Rally OB Trainerprüfung - Gerlinde Österreicher/Christian Steinlechner 

2017

Workshop Maintrailing – K9 Georgia 

ÖKV Trainerprüfung 

„Rudelstrukturen in Hundegruppen & Mehrhundehaltung“ - Ganslosser   

 „Aggressiver Hund“ - Thomas Baumann 

2016

2. Österreichisches Hunde-Sport-Medizin-Symbosium

Themen: 

„Immer der Nase nach!“

Mantrailing & Zielobjektsuche Vorführung mit Ulli Kellner und Isabella Wambacher

„Wenn's G'wand ned passt“ Dr. Sabine Mai zum Thema Brustgeschirr

„The perfect look!“ Obedience & BGH Vorführung mit Christine Bauer, Bernd Pinzer und Birgit Gragober
„Der gordische Knoten“ Mag. Tanja Zwettler rund zum Thema muskuläre Probleme beim Hund

„Gebrauchshundesport – ohne Fitness geht da nix“ Mondioring und IPO Vorführung Mag. Claus Angerer und Team und die K9 Bewegungstrainer

„Wenn's knackst...“ Mag. Claus Angerer zum Thema Wirbelblockaden und Chiropraktik

„Good Will Hunting“ Dummyarbeit – Vorführung mit Alessa Krafek und Team

„Jetzt ist schon wieder was passiert“ Dr. Irene Fixl & Dr. Bettina Prickler zum Thema Rehabilitation

„Moderne Kräuterhexen“ Mag. Karin Schreiner und Mag. Agnes Mühlberghuber zum Thema Kräuter und Futterzusätze

„Let’s get loud“ Flyball Demo mit Martina Avender und Team

Rally OB Seminar - Gerlinde Österreicher 

Verhaltensauffällige Hunde, vom Welpen bis zum Erwachsenen Hund - Barbara Schöning

Cavaletti & CO für Anfänger – Koordination, Aufmerksamkeit und Balance trainieren - Mag. Karin Schreiner

Grundseminar Hundesprache – für mehr Verständnis zwischen  Zwei- und Vierbeiner - Silvia Sturmberger 

2015

ÖKV Trainerausbildung Modul 1 

2014

ÖGV-Trainerausbildung Modul 3/4 - Ernst Kisser

ÖKV Trainerausbildung Modul 2 

Sinn und Unsinn von Wesenstests – Udo Gansloßer

Obedience Schulung – Johann Kurzbauer

ÖGV Fortbildungsseminar Stöberarbeit Teil 1 & 2 – PDHF Roland Folly

Workshop „Hundesprache für Fortgeschrittene“ – Silvia Sturmberger 

2013

"Problembehandlung durch Kommunikation aus der Sicht des Hundes" - Bernhard Kainz

"Physiotherapie" - Dr. Sabine Mai

Zughundeseminar - Anita Niesink

"Problem! Hund? Umgang mit problematischen   Hunden" - Michael Grewe

"Tierschutzqualifizierter Trainer, Anforderungen und  erste Erfahrungen" - Mag. Karl Weissenbacher

"Welpenernährung, Sinn oder Unsinn" - Mag. Daniel Vozicky

"Häufige Erkrankungen des Welpen" -  Mag. Daniela Slavik-Malleczek

"Welpenerziehung" - Celina del Amo

Persönlichkeitstraining - Yvonne Adler 

2012

ZOS-Seminar - Alexandra Wenzel

ÖGV Fortbildungsseminar Obedience – Karl Weber 

2011

Fährtenseminar - Horst Böthig

Erste Hilfe & Gangbildanalyse - Dr. Sabine Mai

"Das Wesen des Hundes I" und "Prägungsspieltage" -  Heinz Weidt, Dr. Andrea Weidt und Dina Berlowitz

Clickerseminar – Sabine Muschl 

2010 

Kursleiterschulungen – Sabine  Muschl

Basistrainerseminar - Gerold Scheyrer / Horst Wagner 

2008 Workshop  Stressbewältigung – Katharina  Aberle 

1992 Agility Schulung – Heinrich Weizdörfer









 

 




Regenbogenbrücke

Eine Brücke verbindet Himmel und Erde. Wegen der vielen Farben nennt man sie “Brücke des Regenbogens”.

Auf dieser Seite des Regenbogens liegt ein Land mit Wiesen, Hügeln und saftigem, grünen Gras. Wenn ein geliebtes Tier auf Erden für immer eingeschlafen ist, geht es zu diesem schönen Ort. Dort gibt es immer zu fressen, zu trinken und es ist warm - es ist schönes Frühlingswetter. Die alten und kranken Tiere sind hier wieder jung und gesund. Sie spielen den ganzen Tag zusammen. Es gibt nur eins, was sie vermissen: Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen, die sie auf Erden so geliebt haben. So rennen und spielen sie jeden Tag zusammen, bis eines Tages plötzlich eines innehält und aufsieht: die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf und die Augen werden ganz groß!!! Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus und fliegt förmlich über die grüne Wiese. Die Pfoten tragen es schneller und immer schneller. Es hat Dich gesehen!!! Und wenn Du und Dein Freund einander treffen, nimmst Du ihn in Deine Arme und hälst ihn fest. Dein Gesicht wird wieder und wieder geküsst, und Du schaust in die Augen Deines geliebten Tieres, das solange aus Deinem Leben verschwunden war, aber nie aus Deinem Herzen.
Dann überschreitet Ihr gemeinsam die Brücke des Regenbogens, um nie wieder getrennt zu sein.


In Memoriam

  Fara
  (1992 - 2009)

  Kira
  (1996 - 2010)

  Haska
  (1998 - 2012)

  Conan 
  (1999 - 2013)

  Shana
  (2006- 2023)

  Silas
  (2011 - 2024)